Novemberlichter 2010
„Wismar im Licht der Braukunst“

- Die Story zur Show -

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Die Show beginnt, es blinken einzelne Sterne im Universum.
Eine Stimme sagt: „Wismar – eine Reise durch die Zeit. Brauereigeschichte in Wismar
Nach einem Sternenflug, vorbei an Planeten des Sonnensystems, fällt der Blick auf die Erde.
Man erkennt die Umrisse von Europa, dann von Deutschland. Wismar leuchtet als Punkt auf der Karte.

Das Wappen von Wismar wird gezeigt, dann die Jahreszahl 1229. Diese weist auf das Gründungsjahr der Stadt hin.
Nun sieht man die stolze Flagge Wismars in den Farben der Hanse am Fahnenmast wehen.

Der Schriftzug 12.-17.Jhd führt in die Zeit des Mittelalters und die Hanse.
Ein Wasserträger geht mit zwei Bottichen zum Brunnen um Wasser zum Bierbrauen zu holen.

Dort steht ein Holzeimer auf dem Rand. In diesen fällt ein Tropfen Wasser.
Eine Stimme sagt: „182 Bürger hatten 1464 das Braurecht, darunter 32 Frauen

Man erkennt ein Haus mit der Aufschrift „Brauerei“. Das Innere der Brauerei sieht man nicht. Wie gebraut wird bleibt unklar, aber Bierfässer mit der Aufschrift „Kniesenack“ rollen zur Kaikante des Hafens. Eine Kogge segelt davon.
Es werden jetzt die Handelswege nach Spanien, Holland, Dänemark und Schweden gezeigt. In diese Länder und darüber hinaus wurde Bier exportiert.
Die Jahreszahl 1570 erscheint. Von Metelsdorf führt ein Rinnsal mit Wasser nach Wismar. Dort kommt es in jenem Jahr erstmals in großen Mengen aus einem Leitungsnetz an.

Die Jahreszahl 1602 lässt langsam den Blick frei auf die in jenem Jahr fertig gestellte Wasserkunst auf dem Markt von Wismar. Jetzt konnte mit klarem Quellwasser gebraut werden.

Es erscheint wieder das Brauhaus. Es trägt jetzt die Aufschrift „Brauhaus Schabbell“. Heinrich Schabbel ließ es 1569 – 1571 „der Stadt zur Zierde und Ehre“ erbauen.
Diesmal fällt der Blick ins Innere des Hauses. Man erkennt einen Braukessel.
Fässer mit den Aufschriften „Mumme“ und „Vattelkanne“ rollen durchs Bild. Beide Biersorten waren in Europa bekannt und führten zum Reichtum der Bürger und der Stadt.
Ein Zweispänner fährt durchs Bild. Auf dem Kastenwagen steht in großen Buchstaben „Bier“. Es symbolisiert, wie stolz Wismar auf sein Bier war.

Ein Bierhumpen erscheint und führt zur Jahreszahl 1632, dem Jahr, in dem Wismar durch Schweden besetzt wurde. Zwei schwedische Kriegsschiffe segeln durchs Bild nach Wismar.
Wieder erschein das Brauhaus, doch diesmal steht kein Name darauf. Es wird dort kein Bier mehr gebraut. So erging es vielen Brauern in Wismar.
Ein Countdown spult die Jahre von 1632 vor bis 1803, dem Jahr, als Wismar wieder zu Mecklenburg kam. Die schwedische Flagge zerbricht und mit einem Feuerwerk wird gefeiert – und es wird wieder Bier gebraut. Mit zwei neuen Bierhumpen wird angestoßen.

Die Jahreszahl 1883 erschein und kurz danach das Rathaus von Wismar. Dort wurde in jenem Jahr das alte mittelalterliche Rezept der „Vattelkanne“ gefunden und erneut gebraut.
Erneut erscheint das Brauhaus, welches bisher durch die Zeit führte. Die Aufschrift lautet „Brauerei C.Koch“. In dieser Brauerei wurde die „Vattelkanne“ gebraut – im Mittelalter und 1883.

Der Blick in die Brauerei zeigt eine moderne Flaschenbierproduktion. Es werden Kisten mit der Aufschrift „Porter für Amerika“ gezeigt.
Die Jahreszahl 1917 erscheint, ein Dampfschiff fährt an der Freiheitsstatur vorbei in Richtung Osten nach Wismar.
Gezeigt wird jetzt der große Braukessel der Hansa-Brauerei. Die Jahreszahl 1920 erscheint im Hintergrund. Mit dem Zerplatzen des Kessels geht die Bierbrauerei in Wismar zu Ende.
Nun erscheint der Schriftzug Rostock. Von dort bekam man jetzt Bier geliefert. Das wird mit einem Küstenmotorschiff der DSR symbolisiert.
Der Schriftzug 1989 erscheint – Alle wissen was das heißt.
Ein anderes Brauhaus wird gezeigt. Der Schriftzug lautet „Brauhaus am Lohberg“. Dann die Jahreszahl 1995, dem Jahr in dem das Brauhaus eröffnet wurde.

Eine Stimme sagt: „Nach 75 Jahren wird in Wismar wieder Bier gebraut. Mit Wasser aus Wismar.

Eine andere Perspektive des Brauhauses zeigt jetzt den Giebel mit dem Plakat „555 Jahre“, so wie wir es Heute kennen.
Zwei aktuelle Biersorten, das Pilsener und die Mumme werden gezeigt.

Mit dem Schriftzug www.stadtwerke.wismar.de wird auf den Sponsor verwiesen.
Zum Abschluss erscheint der Schriftzug www.wismaria.com.
Die Buchstaben werden zum Umriss der Innenstadt Wismars. Man erkennt wieder die Weltkugel, die sich langsam entfernt. Jetzt beginnt der zweite Teil der Lasershow.

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